Diskret und gründlich

Ratten in der Wohnung: schnelle Hilfe vom Kammerjäger

Ratte in der Küche, Kot hinter dem Herd, Kratzen in der Zwischendecke: Wir bekämpfen den Befall im Mehrfamilienhaus und finden den Weg, den die Tiere nehmen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ratten in der Wohnung kommen fast nie durch die Wohnungstür, sondern aus dem Keller über Installationsschächte, Kabelkanäle und Abflussrohre oder über Balkone und Fassadenbegrünung.
  • Anzeichen sind Kot von 1 bis 2 Zentimetern hinter Küchenmöbeln, Nagespuren an Vorräten und Kabeln, Schmierspuren an Sockelleisten und Geräusche in Zwischendecken.
  • Mieter melden den Befall dem Vermieter oder der Verwaltung, die die Bekämpfung beauftragt. Der Befall betrifft meist das ganze Haus, nicht nur eine Wohnung.
  • Wir bekämpfen mit Schlagfallen in Boxen und verschlossenen Köderstationen, prüfen Keller und Schächte mit und nennen für jeden Termin vorab einen Festpreis.

Eine Ratte in der Wohnung ist für die meisten Menschen der Moment, in dem sie sofort handeln wollen. Das ist richtig, denn Ratten in Wohnräumen gefährden Lebensmittel, Kabel und die Gesundheit. Wichtig ist aber, an der richtigen Stelle anzusetzen: Die Ratte in der Küche im dritten Stock ist fast immer nur das sichtbare Ende eines Weges, der im Keller, im Müllraum oder in der Kanalisation beginnt. Wer nur in der Wohnung eine Falle stellt, hat in zwei Wochen die nächste Ratte.

Als Fachbetrieb für Rattenbekämpfung arbeiten wir seit Jahrzehnten für Hausverwaltungen, Wohnungsgesellschaften, Eigentümer und Mieter in Bochum, Essen, Dortmund und ganz NRW. Wir kennen die typischen Bauweisen im Ruhrgebiet und im Rheinland, vom Zechenhaus bis zum Hochhaus der 1970er Jahre, und wissen, wo die Tiere laufen.

Woran Sie Ratten in der Wohnung erkennen

  • Kot in der Küche: Spindelförmige, 1 bis 2 Zentimeter lange Köttel hinter dem Herd, unter der Spüle, hinter dem Kühlschrank oder in der Speisekammer. Mäusekot ist deutlich kleiner.
  • Nagespuren: Angefressene Verpackungen, Obst mit groben Nagestellen, angenagte Kabel hinter Küchengeräten, Löcher in Türunterkanten und Sockelleisten.
  • Schmierspuren: Dunkle, fettige Streifen an Wänden entlang der Laufwege, an Rohrdurchführungen unter der Spüle und an Heizungsrohren.
  • Geräusche: Kratzen, Nagen und Laufgeräusche in Zwischendecken, hinter Einbauküchen, in Abflussrohren oder im Installationsschacht neben dem Bad, meist nachts.
  • Geruch: Stechender Uringeruch, bei verendeten Tieren nach einigen Tagen ein süßlicher Verwesungsgeruch aus einer Wand oder Decke.
  • Ratte in der Toilette: Selten, aber im Ruhrgebiet bekannt. Wanderratten schwimmen gut und können über den Abwasserstrang in Toiletten im Erdgeschoss oder Souterrain gelangen.

Wie Ratten in die Wohnung kommen

In Mehrfamilienhäusern verlaufen Strom, Wasser, Heizung und Abwasser in Installationsschächten vom Keller bis unters Dach. Die Durchführungen in die einzelnen Wohnungen, etwa unter der Spüle oder hinter der Badewanne, sind oft nur mit Bauschaum oder gar nicht verschlossen. Für eine Ratte ist das ein Aufzug durchs ganze Haus. Der Einstieg liegt fast immer im Keller: ein Lichtschacht ohne Gitter, ein undichter Kanalanschluss, eine Tür mit Spalt. Deshalb gehört zu jedem Wohnungsbefall der Blick in den Keller, siehe Ratten im Keller.

Der zweite Weg führt außen am Haus entlang: Efeu und Wilder Wein an der Fassade, Regenfallrohre, Balkone mit Vogelfutter oder Tierfutter, offene Balkontüren im Sommer. Im Erdgeschoss reichen ein gekipptes Fenster und ein Komposter im Vorgarten.

Bleiben Ratten in der Wohnung, weil sie Futter finden. Im Mehrfamilienhaus reicht ein Haushalt, der Müll im Treppenhaus stehen lässt, Tauben vom Balkon füttert oder Vorräte offen lagert. Deshalb sprechen wir bei einem Befall immer mit der Hausverwaltung, damit die Ursache im Haus behoben wird und nicht nur die Wohnung behandelt wird, in der die Ratte gesehen wurde. Wie Sie Kot sicher zuordnen, zeigt der Ratgeber Rattenkot erkennen.

Was Sie sofort tun können

Das hilft sofort

  • Lebensmittel sichern: Alles, was nicht im Kühlschrank ist, in Glas- oder Metallbehälter umfüllen. Angefressene Lebensmittel entsorgen, nicht abschneiden und weiterverwenden.
  • Vermieter schriftlich informieren: Datum, Fundort, Fotos. Die Bekämpfung beauftragt der Vermieter, bei Eigentumswohnungen die Hausverwaltung.
  • Laufwege verstopfen: Sichtbare Öffnungen unter der Spüle und hinter dem Herd vorübergehend mit Edelstahlwolle stopfen.
  • Toilettendeckel schließen: Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ratten über das Abwasser kommen, Deckel geschlossen halten und uns anrufen.
  • Kot fachgerecht entfernen: Handschuhe, FFP2-Maske, Kot mit Desinfektionslösung anfeuchten, dann aufnehmen und in einem verschlossenen Beutel entsorgen.

Das sollten Sie lassen

  • Gift in der Wohnung: Vergiftete Ratten sterben in Zwischendecken und Hohlwänden. Der Geruch hält sich wochenlang, und die Stelle ist oft nicht zugänglich.
  • Klebefallen: Verboten nach dem Tierschutzgesetz und in Wohnräumen ohnehin ungeeignet.
  • Ratte in die Enge treiben: Eine bedrängte Ratte beißt. Räumen Sie den Weg frei, öffnen Sie die Tür nach draußen und lassen Sie das Tier laufen.
  • Nur die eigene Wohnung behandeln: Ohne Keller und Schächte bleibt der Weg offen. Der Befall kommt zurück.
  • Bauschaum: Ratten nagen ihn in einer Nacht auf. Nur Metall, Mörtel oder Edelstahlwolle halten.

So bekämpfen wir Ratten in der Wohnung

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    Kostenlose Erstberatung am Telefon

    Sie schildern den Fund, wir klären Ratte oder Maus, Wohnung oder Haus, Mieter oder Eigentümer, und nennen den Festpreis für den ersten Termin. Termine gibt es meist innerhalb von 1 bis 2 Werktagen, je nach Dringlichkeit oft auch sofort.

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    Befallsermittlung in Wohnung und Haus

    Unser Techniker sucht in der Wohnung nach Kot, Laufwegen und Durchführungen, geht dann in Keller, Müllraum und Schächte. Ziel ist der Einstieg ins Haus und der Weg in die Wohnung.

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    Bekämpfung ohne Geruchsrisiko

    In Wohnräumen setzen wir bevorzugt mechanische oder digitale Schlagfallen in Boxen ein, damit kein Tier unzugänglich verendet. Im Keller und an den Einstiegen kommen bei nachgewiesenem Befall verschlossene, verankerte Köderstationen mit zugelassenen Ködern dazu.

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    Nachkontrollen und Dokumentation

    Fallen und Stationen werden in mehreren Terminen kontrolliert, geleert und angepasst. Sie oder die Hausverwaltung erhalten eine Dokumentation mit Lageplan, die auch gegenüber dem Vermieter oder der Eigentümergemeinschaft belegt, was gemacht wurde.

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    Abdichtung und Ursachenberatung

    Wir zeigen, welche Durchführungen zu verschließen sind, welche Kellerzugänge Gitter brauchen und welche Gewohnheiten im Haus den Befall füttern. Ohne diese Schritte ist jede Bekämpfung nur eine Pause.

Was kostet das?

Jeder Termin hat einen vorab genannten Festpreis. Er hängt davon ab, ob nur eine Wohnung oder das ganze Haus mit Keller und Schächten behandelt wird, wie viele Fallen und Köderstationen nötig sind und wie stark der Befall ist. Nachkontrollen sind eigene Termine mit eigenem Festpreis, bei Nagern meist 3 bis 5. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an. Für Hausverwaltungen erstellen wir auf Wunsch ein schriftliches Angebot.

Wie Preise beim Kammerjäger zustande kommen und woran Sie unseriöse Anbieter erkennen, lesen Sie im Ratgeber Was kostet ein Kammerjäger?

Rechtslage auf einen Blick

  • Ratten sind Gesundheitsschädlinge nach § 2 Nr. 12 Infektionsschutzgesetz. Die Behörde kann eine Bekämpfung anordnen (§ 17 IfSG).
  • Die Instandhaltung der Wohnung ist Sache des Vermieters (§ 535 Abs. 1 BGB). Ein Rattenbefall gilt als Mangel, den der Mieter zeitnah anzeigt (§ 536c BGB).
  • Kosten einer einmaligen Bekämpfung trägt in der Regel der Vermieter. Nur laufende Ungezieferbekämpfung kann als Betriebskosten umgelegt werden (§ 2 Nr. 9 BetrKV).
  • Klebefallen gegen Wirbeltiere sind nach § 13 Tierschutzgesetz verboten. Rodentizide dürfen nur in verschlossenen Köderstationen eingesetzt werden, Wirkstoffe der zweiten Generation nur von geschulten berufsmäßigen Verwendern.

Keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu Zuständigkeit oder Genehmigungen hilft die zuständige Behörde Ihrer Stadt, wir helfen bei der Einordnung.

Häufige Fragen

Ich bin Mieter. Muss ich den Kammerjäger selbst bezahlen?

In der Regel nicht. Sie melden den Befall dem Vermieter, der die Bekämpfung beauftragt und bezahlt. Nur wenn der Mieter den Befall selbst verursacht hat, etwa durch offen gelagerte Lebensmittel über lange Zeit, kann der Vermieter die Kosten verlangen. Bei Ratten ist die Ursache fast immer baulich, also Sache des Vermieters.

Kann eine Ratte wirklich durch die Toilette kommen?

Ja, selten, aber es kommt vor. Wanderratten schwimmen und tauchen gut und können den Siphon einer Toilette im Erdgeschoss oder Souterrain überwinden, wenn der Abwasserstrang direkt an den Kanal angeschlossen ist. Ein Rattenschutz im Abflussrohr oder eine Rückstauklappe verhindert das. Wir sagen Ihnen, ob das bei Ihnen infrage kommt.

Muss die ganze Wohnung ausgeräumt werden?

Nein. Wir brauchen Zugang zu den Stellen, an denen die Tiere laufen: hinter dem Herd, unter der Spüle, an Rohrdurchführungen, im Abstellraum. Sie müssen nicht ausziehen und die Wohnung bleibt normal nutzbar. Fallenboxen und Köderstationen sind verschlossen und für Kinder und Haustiere unzugänglich.

Was kostet die Rattenbekämpfung in der Wohnung?

Nach der kostenlosen telefonischen Erstberatung nennen wir Ihnen einen festen Preis für den ersten Termin. Er richtet sich danach, ob nur die Wohnung oder auch Keller und Schächte behandelt werden, und nach dem Befallsgrad. Jeder weitere Termin hat wieder einen festen Preis. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an.

Typische Fälle dieser Art bearbeiten wir zum Beispiel in Essen, Dortmund, Düsseldorf und Herne und in ganz Nordrhein-Westfalen. Alle Städte unter Einsatzgebiete.

Ratten an anderen Stellen im Haus

Ratten im Keller

Kratzen im Kellerabgang, Kot am Heizungskeller, angenagte Vorräte: Wir finden den Zugang, bekämpfen den Befall und verschließen die Wege.

Ratten auf dem Dachboden

Nachts kratzt es über dem Schlafzimmer, die Dämmung ist zerwühlt: Unser Kammerjäger klärt, welches Tier unter dem Dach lebt, und bekämpft es fachgerecht.

Ratten im Garten

Löcher am Komposter, Laufwege im Rasen, Ratten am Vogelhaus: Wir bekämpfen den Befall sicher für Kinder und Haustiere mit verschlossenen Stationen und Fallen und beraten, was im Garten zu ändern ist.

Ratten in der Gastronomie

Kot im Lager, Nagespuren an Säcken, eine Ratte im Hinterhof: Wir bekämpfen diskret, ohne Werbung auf Fahrzeug und Kleidung, und liefern eine sauber geführte Dokumentation für die Lebensmittelkontrolle.

Rattenbekämpfung gesamt

Vorgehen, Ursachen und Gefahren im Überblick

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Rattenbekämpfung in ganz Nordrhein-Westfalen

Ruhrgebiet

Bochum-Mitte, Wattenscheid, Harpen, Linden und alle weiteren Stadtteile

Rüttenscheid, Werden, Steele, Kettwig und alle weiteren Stadtteile

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Altstadt, Buer, Bismarck, Schalke und alle weiteren Stadtteile

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Alle Einsatzgebiete im Überblick. Ihr Ort ist nicht dabei? Rufen Sie uns an, wir sagen Ihnen am Telefon, ob wir zu Ihnen kommen können.