Häufigster Rattenfall im Ruhrgebiet

Ratten im Keller bekämpfen und Zugänge abdichten

Kratzen im Kellerabgang, Kot am Heizungskeller, angenagte Vorräte: Wir finden den Zugang, bekämpfen den Befall und verschließen die Wege.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Keller ist der häufigste Ort, an dem Wanderratten ins Haus kommen: über Lichtschächte, undichte Rohrdurchführungen, defekte Kanalanschlüsse und offene Kellerfenster.
  • Typische Anzeichen sind spindelförmiger Kot von 1 bis 2 Zentimetern, Schmierspuren an Wänden und Rohren, Nagespuren an Kabeln und Vorräten und Kratzgeräusche in der Nacht.
  • Ratten sind Gesundheitsschädlinge. Auf dem eigenen Grundstück kümmert sich der Eigentümer um die Bekämpfung, Mieter melden den Befall dem Vermieter, die Stadt übernimmt Kanal und öffentliche Flächen.
  • Wir arbeiten mit Befallsermittlung, verschlossenen Köderstationen oder Schlagfallen, Nachkontrollen und einer Liste, welche Zugänge zu verschließen sind. Jeder Termin hat einen vorab genannten Festpreis.

Ratten im Keller sind kein Zeichen für mangelnde Sauberkeit, sondern für einen offenen Weg von draußen nach drinnen. Die Wanderratte lebt in jeder Stadt in Nordrhein-Westfalen in Kanalisation, Uferböschungen und Bahndämmen. Findet sie am Haus einen Spalt ab etwa zwei Zentimetern, einen Lichtschacht ohne Gitter oder einen undichten Kanalanschluss, ist der Weg in den Keller frei. Dort ist es dunkel, ruhig, feucht und oft gibt es Vorräte, Tierfutter oder Pfandflaschen mit Resten.

Wir sind ein IHK-geprüfter Fachbetrieb für Rattenbekämpfung mit Sitz in Bochum und Essen und bearbeiten Kellerbefall in Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, Altbauten und Gewerbeobjekten in ganz NRW. Auf dieser Seite lesen Sie, woran Sie Ratten im Keller erkennen, warum sie gerade dort auftauchen, was Sie sofort tun können und wie unsere Bekämpfung abläuft.

Woran Sie Ratten im Keller erkennen

  • Kot: Spindelförmig, 1 bis 2 Zentimeter lang, dunkel, in Gruppen entlang der Wände, an Heizungsrohren, hinter Regalen und in Ecken. Frischer Kot glänzt und ist weich, alter Kot ist matt und bröselig.
  • Schmierspuren: Fettige, dunkle Streifen an Wänden, Rohren und Türunterkanten in etwa 3 bis 5 Zentimetern Höhe. Ratten laufen immer dieselben Wege an der Wand entlang.
  • Nagespuren: An Kabeln, Kunststoffrohren, Kartons, Holzregalen, Türunterkanten und Vorratsverpackungen. Die Zahnabdrücke sind deutlich größer als bei Mäusen.
  • Geräusche: Kratzen, Nagen und Poltern aus dem Keller, aus Installationsschächten oder aus der Kellerdecke, vor allem nachts. Wer Ratten tagsüber sieht, hat meist einen größeren Befall.
  • Geruch: Ein stechender, ammoniakartiger Uringeruch, der sich in feuchten Kellern hält.
  • Tote Tiere oder Laufwege: Ein toter Nager im Kellerflur, Fußabdrücke im Staub oder ein ausgetretener Pfad vom Lichtschacht zum Heizungsraum.

Warum Ratten in den Keller kommen

Der Keller ist die Schnittstelle zwischen Kanalisation, Garten und Haus. Im Ruhrgebiet und im Rheinland ist die Kanalisation alt und weitverzweigt, viele Hausanschlüsse stammen noch aus der Nachkriegszeit. Ein gerissenes Anschlussrohr, eine fehlende oder klemmende Rückstauklappe oder ein aufgegebener Bodenablauf reichen, damit Ratten aus dem Kanal direkt in den Keller kommen. Nach Kanalsanierungen, Abrissarbeiten und Starkregen steigen die Meldungen regelmäßig, weil die Tiere ausweichen. Mehr zu den Ursachen im Umfeld lesen Sie im Ratgeber Ratten im Garten oder am Haus.

Der zweite Weg führt von außen: Lichtschächte ohne Gitter, Kellerfenster, die zum Lüften gekippt bleiben, Spalten unter Kellertüren, undichte Durchführungen für Strom, Gas, Wasser und Glasfaser. Im Herbst suchen die Tiere frostsichere Quartiere, deshalb häufen sich die Fälle ab Oktober. Warum die kalte Jahreszeit so entscheidend ist, erklärt der Ratgeber Ratten im Winter.

Bleiben Ratten, weil sie Futter finden: Kartoffeln und Äpfel im Vorratskeller, Hundefutter und Vogelfutter in Papiersäcken, Pfandflaschen, Biotonnen im Kellerabgang, Katzenfutter für die Hauskatze. In Mehrfamilienhäusern kommt der Müllraum dazu. Ist der Zugang offen und Futter vorhanden, nistet die Ratte im Keller und breitet sich über Installationsschächte und Kabelkanäle in die oberen Stockwerke aus. Wie es dann weitergeht, beschreiben wir unter Ratten in der Wohnung.

Was Sie sofort tun können

Das hilft sofort

  • Futter entziehen: Vorräte, Tierfutter und Vogelfutter in Metall- oder Hartplastikbehälter umfüllen, Pfandflaschen ausspülen, Biotonne nicht im Keller lagern.
  • Fotos machen: Kot, Spuren und Nagestellen fotografieren, damit wir am Telefon einordnen können, ob es Ratten oder Mäuse sind.
  • Zugänge grob sichern: Kellerfenster schließen, Lichtschächte mit engmaschigem Gitter abdecken, sichtbare Löcher vorläufig mit Edelstahlwolle stopfen.
  • Vermieter oder Verwaltung informieren: In Mietshäusern schriftlich, mit Datum und Fotos. Die Bekämpfung beauftragt dann der Eigentümer oder die Verwaltung.
  • Kot nur mit Schutz entfernen: Handschuhe, FFP2-Maske, Kot vorher mit Desinfektionslösung anfeuchten, nicht trocken fegen oder saugen.

Das sollten Sie lassen

  • Offener Köder: Rattengift aus dem Baumarkt lose auslegen ist unzulässig und gefährdet Kinder, Hunde und Katzen. Zulässig sind nur verschlossene Köderstationen.
  • Klebefallen: Sind gegen Wirbeltiere nach dem Tierschutzgesetz verboten.
  • Löcher mit Bauschaum schließen: Ratten nagen Schaum in einer Nacht wieder auf. Nur mit Mörtel, Metallgitter oder Edelstahlwolle verschließen.
  • Ultraschallgeräte und Hausmittel: Pfeffer, Terpentin oder Ultraschall verlagern die Tiere höchstens ein paar Meter weit.
  • Abwarten: Ein Rattenpaar kann sich in wenigen Monaten zu einem großen Befall vermehren. Je früher, desto weniger Termine.

So bekämpfen wir Ratten im Keller

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    Kostenlose Erstberatung am Telefon

    Sie schildern uns, was Sie gesehen und gehört haben. Wir klären, ob es sich um Ratten oder Mäuse handelt, wie dringend der Fall ist und nennen Ihnen den Festpreis für den ersten Termin. Termine gibt es meist innerhalb von 1 bis 2 Werktagen, je nach Dringlichkeit oft auch sofort.

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    Befallsermittlung vor Ort

    Unser Techniker sucht Laufwege, Kot, Nester und vor allem den Zugang: Lichtschächte, Rohrdurchführungen, Bodenabläufe, Kellerfenster, Kanalanschluss. Ohne den Zugang zu kennen, bringt jede Bekämpfung nur kurzfristig etwas.

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    Bekämpfung mit Köderstationen oder Schlagfallen

    Bei nachgewiesenem Befall setzen wir zugelassene Köder in verschlossenen, verankerten Köderstationen ein, dokumentiert mit Lageplan. Wo Gift nicht infrage kommt, etwa bei Haustieren im Keller oder in Lebensmittelbetrieben, arbeiten wir mit mechanischen Schlagfallen in Boxen oder digitalen Schlagfallen mit Fangmeldung.

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    Nachkontrollen

    Je nach Befall folgen mehrere Termine im Abstand von einigen Tagen bis Wochen. Köder werden geprüft, nachgelegt oder eingesammelt, tote Tiere gesucht und fachgerecht entsorgt. Jeder Termin hat einen eigenen, vorab genannten Festpreis.

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    Abdichtung und Abschluss

    Sie bekommen eine Liste, welche Zugänge zu verschließen sind: Gitter für Lichtschächte, Mörtel und Edelstahlwolle für Durchführungen, Bürstendichtungen für Türen. Ist der Kanalanschluss die Ursache, empfehlen wir eine Prüfung durch einen Kanalfachbetrieb. Am Ende werden alle Köder entfernt, eine dauerhafte Beköderung ohne Befall ist nicht zulässig.

Was kostet das?

Für jeden Termin nennen wir Ihnen vorab einen Festpreis. Er richtet sich nach der Größe des Kellers, der Zahl der Köderstationen oder Fallen und dem Befallsgrad. Wie viele Nachkontrollen nötig sind, hängt vom Befall ab und davon, ob die Zugänge verschlossen werden. Bei Nagern sind es meist 3 bis 5 Termine. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an. Als haushaltsnahe Dienstleistung lässt sich die Rechnung anteilig von der Steuer absetzen.

Wie Preise beim Kammerjäger zustande kommen und woran Sie unseriöse Anbieter erkennen, lesen Sie im Ratgeber Was kostet ein Kammerjäger?

Rechtslage auf einen Blick

  • Ratten gelten als Gesundheitsschädlinge nach § 2 Nr. 12 Infektionsschutzgesetz. Die Behörde kann eine Bekämpfung anordnen (§ 17 IfSG).
  • In Bochum, Essen, Dortmund und den meisten Städten in NRW regeln ordnungsbehördliche Verordnungen die Zuständigkeit: auf Privatgrund der Eigentümer oder Nutzungsberechtigte, für Kanalisation und öffentliche Flächen die Stadt.
  • Rodentizide mit Antikoagulanzien der zweiten Generation dürfen nur geschulte berufsmäßige Verwender einsetzen. Eine befallsunabhängige Dauerbeköderung ist seit dem 1. Juli 2026 ohne Ausnahme untersagt.
  • Mieter melden den Befall dem Vermieter, der die Bekämpfung beauftragt. Details im Ratgeber Schädlinge in der Mietwohnung.

Keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu Zuständigkeit oder Genehmigungen hilft die zuständige Behörde Ihrer Stadt, wir helfen bei der Einordnung.

Häufige Fragen

Wie kommen Ratten in den Keller, wenn alle Fenster zu sind?

Meist über die Kanalisation. Ein gerissenes Anschlussrohr, eine defekte Rückstauklappe oder ein alter, nicht mehr genutzter Bodenablauf verbindet den Keller direkt mit dem Kanal. Der zweite häufige Weg sind Rohr- und Kabeldurchführungen in der Kellerwand, die nie richtig verschlossen wurden. Unser Techniker sucht diese Stellen beim ersten Termin ab.

Sind es Ratten oder Mäuse in meinem Keller?

Rattenkot ist 1 bis 2 Zentimeter lang und spindelförmig, Mäusekot ist reiskorngroß und liegt überall verstreut. Ratten hinterlassen fettige Schmierspuren an Wänden und nagen deutlich gröber. Schicken Sie uns gern ein Foto per WhatsApp oder beschreiben Sie den Fund am Telefon, wir ordnen ihn kostenlos ein.

Muss ich Ratten im Keller der Stadt melden?

Für das eigene Grundstück beauftragen Sie die Bekämpfung selbst, eine Meldung ist aber sinnvoll, damit die Stadt Kanal und Umfeld mitbehandeln kann. In Bochum und Dortmund geht das über den Mängelmelder, in Essen über das Ordnungsamt. Wir sagen Ihnen am Telefon, wer in Ihrer Stadt zuständig ist.

Was kostet die Rattenbekämpfung im Keller?

Nach der kostenlosen telefonischen Erstberatung nennen wir Ihnen einen festen Preis für den ersten Termin. Auch jeder weitere Termin hat einen festen Preis, den Sie vorab erfahren. Wie viele Nachkontrollen nötig sind, hängt vom Befall ab und davon, ob die Zugänge verschlossen werden. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an.

Typische Fälle dieser Art bearbeiten wir zum Beispiel in Bochum, Essen, Gelsenkirchen und Duisburg und in ganz Nordrhein-Westfalen. Alle Städte unter Einsatzgebiete.

Ratten an anderen Stellen im Haus

Ratten in der Wohnung

Ratte in der Küche, Kot hinter dem Herd, Kratzen in der Zwischendecke: Wir bekämpfen den Befall im Mehrfamilienhaus und finden den Weg, den die Tiere nehmen.

Ratten auf dem Dachboden

Nachts kratzt es über dem Schlafzimmer, die Dämmung ist zerwühlt: Unser Kammerjäger klärt, welches Tier unter dem Dach lebt, und bekämpft es fachgerecht.

Ratten im Garten

Löcher am Komposter, Laufwege im Rasen, Ratten am Vogelhaus: Wir bekämpfen den Befall sicher für Kinder und Haustiere mit verschlossenen Stationen und Fallen und beraten, was im Garten zu ändern ist.

Ratten in der Gastronomie

Kot im Lager, Nagespuren an Säcken, eine Ratte im Hinterhof: Wir bekämpfen diskret, ohne Werbung auf Fahrzeug und Kleidung, und liefern eine sauber geführte Dokumentation für die Lebensmittelkontrolle.

Rattenbekämpfung gesamt

Vorgehen, Ursachen und Gefahren im Überblick

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