Kleiderschrank, Teppich, Polster, Dachboden

Kleidermotten im Kleiderschrank bekämpfen

Löcher im Wollpullover, Gespinste an der Schrankwand, kleine gelbliche Falter im Schlafzimmer: Wir finden die Larvenverstecke und beenden den Befall.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kleidermotten fressen als Larven Keratin: Wolle, Kaschmir, Seide, Federn, Pelz, Haare, Filz. Baumwolle und Kunstfaser werden nur durchlöchert, wenn sie mit Wolle gemischt oder verschmutzt sind.
  • Der Falter ist 4 bis 9 Millimeter lang, strohgelb und glänzend, fliegt ungern und frisst nicht. Ein Weibchen legt 100 bis 250 Eier direkt an Textilien, Teppiche, Polster oder in Tierfelle.
  • Verstecke sind dunkel und ungestört: selten getragene Kleidung, Teppichkanten unter Möbeln, Polster, Dämmwolle, Federn und Tierhaare in Ritzen, alte Textilien auf dem Dachboden.
  • Wir finden alle Befallsherde und behandeln die Verstecke punktgenau. Sie bekommen eine klare Liste, welche Textilien Sie waschen oder reinigen lassen. Pheromonfallen zeigen, ob noch Falter schlüpfen. Jeder Termin hat einen festen Preis.

Kleidermotten im Kleiderschrank fallen meist am Schaden auf: unregelmäßige Löcher im Wollpullover, kahle Stellen im Teppich unter dem Sofa, Fraßspuren am Filzhut, Gespinströhrchen an der Schrankrückwand. Der Falter selbst ist unscheinbar, strohgelb, kleiner als ein Zentimeter, und sitzt lieber in dunklen Ecken, als zu fliegen. Fressen tun ausschließlich die Larven, und die brauchen tierische Fasern: Wolle, Kaschmir, Seide, Federn, Pelz, Haare. Deshalb trifft es den Kaschmirschal, das Wollkleid, den Wollteppich, die Daunenjacke, nicht das Baumwoll-T-Shirt.

Wir sind ein IHK-geprüfter Fachbetrieb für Mottenbekämpfung mit Sitz in Bochum und Essen und bearbeiten Kleidermottenbefall in Wohnungen, Häusern, Möbelhäusern, Textillagern, Museen und Theaterfundus in ganz NRW. Auf dieser Seite lesen Sie, woran Sie Kleidermotten erkennen, wo die Larven sitzen, was Sie sofort tun können und wie unsere Bekämpfung abläuft.

Woran Sie Kleidermotten im Kleiderschrank erkennen

  • Löcher: Unregelmäßige, oft mehrere kleine Löcher an Wolle, Kaschmir, Seide, Filz und Wollmischungen, bevorzugt an Stellen mit Schweiß- oder Essensresten: Kragen, Achseln, Ärmelbündchen. Kahle Stellen im Teppich unter Möbeln.
  • Larven und Gespinste: Cremeweiße Raupen bis etwa 1 Zentimeter mit braunem Kopf, oft in einem Gespinströhrchen aus Fasern, das sie mit sich tragen. Feine Fäden an Schrankwänden, in Falten und an Teppichkanten.
  • Falter: 4 bis 9 Millimeter, strohgelb bis goldglänzend, ohne Muster, mit gefransten Flügelrändern. Sie laufen eher, als dass sie fliegen, und sitzen in dunklen Schrankecken. Lebensmittelmotten sind größer, grau oder zweifarbig und in der Küche.
  • Kot und Häute: Winzige Krümel in der Farbe des gefressenen Stoffs, Häutungsreste und leere Puppenhüllen in Schubladen, an Kleiderbügeln und in Taschen.
  • Fundorte: Selten getragene Kleidung hinten im Schrank, Winterjacken im Sommer, Teppichkanten unter Betten und Sofas, Polstermöbel, Federkissen, Tierhaare und Wollmäuse hinter Heizkörpern, Dämmwolle und alte Textilien auf dem Dachboden.

Warum Kleidermotten in den Kleiderschrank kommen und bleiben

Der Befall kommt mit einem Kleidungsstück, einem Teppich, einem Secondhand-Möbel oder einem Polster ins Haus, in dem schon Eier oder Larven sitzen. Auch Vogelnester unter dem Dach und Tierfelle sind Quellen. Der Falter sucht dunkle, ungestörte Stellen mit Keratin und legt dort seine Eier ab, 100 bis 250 Stück im Leben. Die Larven brauchen je nach Wärme rund zwei Monate bis zur Verpuppung, in warmen Wohnungen entstehen zwei bis vier Generationen im Jahr. Welche Fasern gefährdet sind und wie Sie den Schaden begrenzen, erklärt der Ratgeber Kleidermotten erkennen und loswerden.

Sie bleiben, weil ein Kleiderschrank ideal ist: dunkel, warm, ungestört, voller Wolle und Seide. Getragene Kleidung mit Schweiß, Hautschuppen und Essensresten ist noch attraktiver als saubere, deshalb sitzen die Löcher an Kragen und Achseln. Selten bewegte Textilien sind am stärksten betroffen: die Winterjacke im August, der Anzug für besondere Anlässe, der gerollte Teppich im Keller.

Der zweite Herd liegt oft außerhalb des Schranks: Wollteppiche unter Möbeln, Polster, Filzgleiter, Federkissen, Dämmwolle, Tierhaare in Ritzen und hinter Heizkörpern, ein altes Vogelnest im Rollladenkasten. Wer nur den Schrank ausräumt, behandelt einen Teil. Deshalb suchen wir das ganze Haus ab. Für die andere Mottenart gilt ein eigenes Vorgehen: Lebensmittelmotten in der Küche.

Was Sie sofort tun können

Das hilft sofort

  • Schrank komplett ausräumen: Jedes Teil prüfen, auch Kunstfaser und Baumwolle. Befallene und verdächtige Wolle, Seide und Mischgewebe getrennt in Beutel packen.
  • Waschen oder einfrieren: Waschbare Textilien bei 60 Grad waschen. Empfindliche Stücke mindestens 36 Stunden bei minus 19 Grad einfrieren, in Beuteln, danach im Beutel auftauen lassen. Nicht waschbare Stücke zur Reinigung geben.
  • Schrank reinigen: Aussaugen, auch Bohrlöcher, Ecken und die Rückwand, mit Essigwasser auswischen, Staubsaugerbeutel sofort entsorgen.
  • Teppichkanten und Polster prüfen: Unter Möbeln, hinter Heizkörpern, in Polsterritzen. Dort saugen, Tierhaare und Wollmäuse entfernen.
  • Pheromonfalle aufstellen: Eine Falle im Raum zeigt, ob weiter Falter schlüpfen. Sie fängt nur Männchen und beendet den Befall nicht.

Das sollten Sie lassen

  • Nur Lavendel, Zedernholz oder Mottenpapier: Duftstoffe schrecken bestenfalls ab, sie töten weder Eier noch Larven. Als Ergänzung nach der Bekämpfung in Ordnung, als Bekämpfung nicht.
  • Spray in den Schrank: Insektensprays ziehen in Kleidung und Holz ein, erreichen die Larven in Falten, Bohrlöchern und Teppichkanten aber nicht.
  • Nur den Schrank behandeln: Teppich, Polster, Dachboden und Federkissen bleiben unbeachtet, und der Befall kommt aus dem Nebenraum zurück.
  • Befallene Kleidung im Schrank lassen: Jedes befallene Stück ist eine Eiablage. Raus, behandeln, dann erst zurück.
  • Schlupfwespen einsetzen: Wir arbeiten nicht mit Nützlingen und empfehlen sie nicht. Sie ersetzen weder die Suche nach allen Herden noch die Behandlung der Verstecke.

So bekämpfen wir Kleidermotten

  1. 1

    Kostenlose Erstberatung am Telefon

    Sie beschreiben Löcher, Larven oder Falter, gern mit Foto. Wir klären, ob es Kleidermotten sind, was Sie selbst tun können und nennen Ihnen den Festpreis für den ersten Termin. Termine gibt es meist innerhalb von 1 bis 2 Werktagen.

  2. 2

    Alle Befallsherde finden

    Unser Techniker prüft Kleiderschränke, Kommoden, Teppiche, Polstermöbel, Betten, Dachboden, Keller und die Stellen, an die niemand denkt: Filzgleiter, Federkissen, Dämmwolle, Tierfelle, alte Vogelnester. Ohne alle Herde kommt der Befall zurück.

  3. 3

    Textilien: klare Anleitung

    Befallene und verdächtige Textilien behandeln Sie selbst: waschen bei 60 Grad, einfrieren oder zur Reinigung geben. Sie bekommen von uns eine klare Liste, welches Stück wohin gehört, damit nichts ruiniert wird und nichts übersehen. Eine Wärme- oder Kältebehandlung durch uns gehört nicht zum Leistungsumfang.

  4. 4

    Verstecke punktgenau behandeln

    Larven und Puppen sitzen in Bohrlöchern, Schrankfugen, Teppichkanten, Polsterritzen und Fußleisten. Dort behandeln wir gezielt mit zugelassenen Mitteln, nicht flächig im Wohnraum und nicht an Kleidung.

  5. 5

    Kontrolle mit Pheromonfallen

    Wir stellen Pheromonfallen auf und werten sie beim Folgetermin aus. Schlüpfen weiter Falter, sitzt noch ein Herd. Erst wenn die Fallen über Wochen leer bleiben, ist der Befall beendet. Dazu Tipps zur Lagerung: Wolle sauber und in dichten Beuteln oder Boxen, Schränke regelmäßig bewegen.

Was kostet das?

Für jeden Termin nennen wir Ihnen am Telefon einen festen Preis. Er richtet sich nach Zahl und Größe der Räume, der Zahl der Befallsherde und dem Befallsgrad. Bei einem kleinen Befall in einem Schrank kommen Sie mit Ausräumen, Waschen, Einfrieren und Reinigen oft selbst weiter; das sagen wir Ihnen am Telefon ehrlich. Wie viele Termine nötig werden, entscheidet der Befall. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an. Als haushaltsnahe Dienstleistung lässt sich die Rechnung anteilig von der Steuer absetzen.

Wie Preise beim Kammerjäger zustande kommen und woran Sie unseriöse Anbieter erkennen, lesen Sie im Ratgeber Was kostet ein Kammerjäger?

Rechtslage auf einen Blick

  • Kleidermotten sind weder geschützt noch Gesundheitsschädlinge. Es gibt keine Meldepflicht.
  • In der Mietwohnung ist Schädlingsbefall ein Mangel der Mietsache; Beseitigung und Kosten liegen zunächst beim Vermieter (§ 535 Abs. 1 Satz 2 BGB), Mieter melden unverzüglich (§ 536c BGB). Bei Kleidermotten in der eigenen Kleidung ist die Zuordnung oft nicht eindeutig, wir klären das mit Ihnen und der Verwaltung sachlich. Details im Ratgeber Schädlinge in der Mietwohnung.
  • Insektizide gegen Motten sind Biozidprodukte. Anwendung nur nach Gebrauchsanweisung, nicht an Kleidung und Bettwaren.

Keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu Zuständigkeit oder Genehmigungen hilft die zuständige Behörde Ihrer Stadt, wir helfen bei der Einordnung.

Häufige Fragen

Kann ich befallene Kleidung retten?

Meist ja. Waschbare Stücke bei 60 Grad waschen, empfindliche Wolle, Seide und Kaschmir mindestens 36 Stunden bei minus 19 Grad einfrieren, in Beuteln, oder zur chemischen Reinigung geben. Löcher bleiben natürlich, aber Eier und Larven sind danach tot.

Warum sind gerade meine teuersten Sachen betroffen?

Weil sie aus Wolle, Kaschmir oder Seide sind und selten getragen werden. Kleidermotten brauchen Keratin, und sie suchen dunkle, ungestörte Stellen. Ein T-Shirt aus Baumwolle, das jede Woche gewaschen wird, interessiert sie nicht.

Helfen Lavendel, Zedernholz und Mottenkugeln?

Duftstoffe wie Lavendel und Zedernholz schrecken Falter ab, töten aber keine Eier und Larven. Als Ergänzung im sauberen Schrank in Ordnung, als Bekämpfung nicht. Von klassischen Mottenkugeln raten wir ab: gesundheitlich bedenklich, der Geruch bleibt monatelang in der Kleidung, und Larven in Teppich und Polster erreichen sie nicht.

Wann lohnt sich der Kammerjäger bei Kleidermotten?

Wenn der Befall trotz Ausräumen, Waschen und Reinigen zurückkommt, wenn Teppiche, Polster oder der Dachboden betroffen sind, wenn Sie die Herde nicht finden oder wenn es um Lager, Museen oder einen Fundus geht. Am Telefon klären wir, was der erste Termin kostet.

Typische Fälle dieser Art bearbeiten wir zum Beispiel in Essen, Bochum, Dortmund und Düsseldorf und in ganz Nordrhein-Westfalen. Alle Städte unter Einsatzgebiete.

Motten an anderen Stellen im Haus

Lebensmittelmotten in der Küche

Kleine Falter an der Küchenwand, Gespinste im Müsli, Larven an der Schrankdecke: Wir finden die Quelle und beenden den Befall, ohne Flächenbehandlung im Wohnraum.

Mottenbekämpfung gesamt

Vorgehen, Ursachen und Gefahren im Überblick

Kammerjäger in Ihrer Nähe

Mottenbekämpfung in ganz Nordrhein-Westfalen

Ruhrgebiet

Bochum-Mitte, Wattenscheid, Harpen, Linden und alle weiteren Stadtteile

Rüttenscheid, Werden, Steele, Kettwig und alle weiteren Stadtteile

Innenstadt-West, Innenstadt-Nord, Innenstadt-Ost, Hörde und alle weiteren Stadtteile

Altstadt, Buer, Bismarck, Schalke und alle weiteren Stadtteile

Herne-Mitte, Baukau, Horsthausen, Holsterhausen und alle weiteren Stadtteile

Mitte, Crengeldanz, Annen, Rüdinghausen und alle weiteren Stadtteile

Altstadt, Welper, Holthausen, Winz-Baak und alle weiteren Stadtteile

Castrop, Obercastrop, Rauxel, Habinghorst und alle weiteren Stadtteile

Stadtmitte, Eigen, Fuhlenbrock, Batenbrock und alle weiteren Stadtteile

Mitte, Rentfort, Rentfort-Nord, Zweckel und alle weiteren Stadtteile

Altstadt, Dellviertel, Neudorf, Duissern und alle weiteren Stadtteile

Altstadt, Eppinghofen, Broich, Speldorf und alle weiteren Stadtteile

Alt-Oberhausen, Innenstadt, Lirich, Alstaden und alle weiteren Stadtteile

Innenstadt, Feldmark, Averbruch, Bruch und alle weiteren Stadtteile

Altstadt, Nordviertel, Ostviertel, Paulusviertel und alle weiteren Stadtteile

Herten-Mitte, Herten-Süd, Langenbochum, Scherlebeck und alle weiteren Stadtteile

Stadtmitte, Alt-Marl, Brassert, Hüls und alle weiteren Stadtteile

Altstadt, Feldmark, Hardt, Hervest und alle weiteren Stadtteile

Innenstadt, Lünen-Süd, Brambauer, Horstmar und alle weiteren Stadtteile

Altstadt, Königsborn, Massen, Mühlhausen und alle weiteren Stadtteile

Hamm-Mitte, Bahnhofsviertel, Hamm-Westen, Hamm-Osten und alle weiteren Stadtteile

Holzwickede-Mitte, Hengsen, Opherdicke, Bahnhofsviertel und alle weiteren Stadtteile

Mitte, Altenhagen, Wehringhausen, Emst und alle weiteren Stadtteile

Alle Einsatzgebiete im Überblick. Ihr Ort ist nicht dabei? Rufen Sie uns an, wir sagen Ihnen am Telefon, ob wir zu Ihnen kommen können.