Die Motte.

„Oh Du meine Güte … schon wieder eine Motte!?“…. Doch erst wenn ein weiterer Blick geworfen wird, wird es einem bewusst, dass diese vielen Mottensichtungen in der Wohnung wohl doch kein Zufall sind.

Wird dann ein genauer Blick in den Vorratsschrank, die Schublade oder in den Kleiderschrank geworfen, dann wird es sofort klar, hier gibt es einen ungebetenen Untermieter.

MOTTEN!

Was noch schlimmer ist, sind Gespinste und Mottenlarven – für viele der reine Horror.

Das Fazit der Mottenbefall wurde festgestellt und damit ist das Kind auch schon in den Brunnen gefallen. Jetzt geht es nur noch darum, eine nachhaltige Lösung zur Mottenbekämpfung zu finden.

Wissenswertes über Motten

Eines soll vorweggesagt werden: Motten haben nichts mit Unsauberkeit oder unhygienischen Zuständen zu tun. Sondern man nistet sich die Mottenlarven und –eier eher unfreiwillig bei sich ein, durch Lebensmittel, Tierfutter und Kleidung, die man kauft. Hier einmal eine Übersicht, wo sich die Mottenlarven und –eier verstecken können:

Die Lebensmittelmotte:

  • Mehl
  • Reis
  • Stärke
  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte
  • Schokolade
  • Gewürze, Kekse, Nudeln, Müsli

Die Textilmotte:

  • Wollstoffe
  • Saisonale Kleidung
  • Polstermöbel
  • Federn
  • Teppiche, Stoffdecken, Gardinen

Aber es kann auch noch ein anderer Ursprung von Motten beobachtet werden. So fliegen sie bekanntlicherweise zum Licht und daher kann sich eine Motte am Abend durch das offene Fenster oder die Balkontür Einlass verschaffen und dann ihre Eier ablegen. Vor allem ist das wahrscheinlich, der ein Nachbar bereits Motten geplagt ist.

Wie kann man gegen Motten vorgehen?

Als Erstes muss man das Mottennest finden und die Brutstätte entfernen. Ein Nest wird sich stets unmittelbar einer Nahrungsquelle befinden und bei der Suche sollte auch nach den Motten Gespinste Ausschau gehalten werden. Dabei handelt es sich um weiße Fäden, die irgendwie an ein Spinnengewebe erinnern und sich zumeist über die Nahrungsquelle ziehen.

Die Lebensmittelmotte ist zumeist in Orten zu finden, wo ungekühlte Lebensmittel gelagert werden und die Textilmotten dort, wo Stoffe zu finden sind. Dabei sollte sogar unter das Sofa geschaut werden oder den Stuhl. Selbst Gardinen sollten bei der Suche nicht ausgelassen werden.

Ist das Nest ausfindig gemacht worden, geht es daran dieses zu entfernen. Dabei ist es wichtig, dass das Nest restlos entfernt und der Nistplatz sorgfältig gesäubert wird. Auf keinen Fall sollte man zu zaghaft vorgehen und beim Befall von einer Lebensmittelmotte ist es sicherlich ärgerlich, die Lebensmittel zu entsorgen, aber es hilft nicht „eventuell und möglicherweise“ aufzubewahren.

Bei dem Nest der Kleidermotte ist es schon schwieriger, denn hier kann zwar eine alte Decke entsorgt werden, aber es gibt auch Dinge, bei denen das nicht so einfach möglich ist und hier ist es ausreichend, wenn eine gründliche Reinigung erfolgt.

Damit sollte die Mottenbekämpfung nicht vorgenommen werden

Gern werden Mottenpapier und Mottenkugeln genutzt, um Kleider- bzw. Textilmotten zu bekämpfen, doch dabei handelt es sich um chemische Wirkstoffe und es ist umstritten, wie schädlich das Gift, das in diesen Produkten enthalten ist, für den Menschen ist. Zudem ist auch die Wirkung auf die Motte nicht zu 100 % zuverlässig – das gilt auch für Mottenspray.

  • Tipps für den akuten Mottenbefall
    • Waschen, denn auch wenn Textilmotten es warm mögen, so vertragen sie keine Hitze. Wird Kleidung über 50 Grad gewaschen, dann kann man Motten und ihre Larven loswerden.
    • Sonnenlicht: Auch direktes Sonnenlicht ist nicht der Motte bester Freund. Die Motteneier sterben ab, wenn die Kleidung bei Sonnenschein draußen zum Lüften gehängt wird.
    • Einfrieren: Für Motten ist die Kälte tödlich und so sollten empfindliche Wäschestücke, die nicht so heiß gewaschen werden dürfen, für rund vier Wochen eingefroren werden (bei – 20 Grad).
    • Schlupfwespen: Sie sind der natürliche Feind der Motte und nutzen die Motteneier um ihre eigenen Eier darauf abzulegen. Die Motteneier sterben ab und die Schlupfwespe verschwindet, sobald die Motteneier verschwunden sind. Diese Insekten können im Baumarkt gekauft werden.

Die Hilfe vom Profi

Wenn Sie sich nicht zutrauen eine 100%ige Mottenbekämpfung vorzunehmen, dann sprechen sie uns an, um so schlimmeren Schäden vorzubeugen. Damit die Mottenbekämpfung effektiv durchgeführt werden kann, identifizieren wir als Erstes die Art des Mottenbefalls. Im Anschluss setzen wir dann entsprechende Methoden und Präparate zur Mottenbekämpfung ein, die auf den jeweiligen Schädlingsbefall abgestimmt sind. Durch die professionelle Vorgehensweise werden Sie schnell und vor allem langfristig von den Motten befreit.