Das Wichtigste in Kürze
- Mäuse in der Wohnung sind im Mehrfamilienhaus fast nie ein Problem einer einzelnen Wohnung. Die Tiere laufen über Installationsschächte, Hohlwände und Kellerverbindungen durch das ganze Haus.
- Anzeichen sind reiskorngroßer Kot an Sockelleisten, in Küchenschränken und im Abstellraum, angenagte Verpackungen, Nagespuren an Kabeln und Rascheln in der Nacht.
- Mieter melden den Befall dem Vermieter, der die Bekämpfung beauftragt. Eigentümergemeinschaften beauftragen über die Verwaltung.
- In Wohnräumen arbeiten wir ohne Gift mit Schlagfallen in Boxen, prüfen Keller und Schächte mit und nennen für jeden Termin vorab einen Festpreis.
Mäuse in der Wohnung gehören zu den häufigsten Anfragen, die wir aus Bochum, Essen, Dortmund, Düsseldorf und dem ganzen Ruhrgebiet bekommen. Betroffen sind Altbauwohnungen mit Holzbalkendecken genauso wie Wohnungen in Zechenhäusern, Nachkriegsbauten mit Vorsatzschalen und Hochhäuser mit langen Installationsschächten. Die Tiere kommen selten durch die Wohnungstür. Sie kommen aus dem Keller, aus der Nachbarwohnung oder von außen über Fassade und Balkon und laufen in den Hohlräumen des Hauses.
Wir sind ein IHK-geprüfter Fachbetrieb für Mäusebekämpfung mit Sitz in Bochum und Essen und arbeiten seit Jahrzehnten für Hausverwaltungen, Wohnungsgesellschaften, Eigentümergemeinschaften und Mieter in ganz NRW. Wir bekämpfen diskret, ohne Gift in Ihren Wohnräumen, und dokumentieren so, dass Vermieter, Verwaltung und Mieter wissen, was gemacht wurde.
Woran Sie Mäuse in der Wohnung erkennen
- Kot: Schwarze, 3 bis 8 Millimeter lange Köttel mit spitzen Enden an Sockelleisten, in Küchenschränken und Schubladen, hinter dem Herd, im Abstellraum und hinter Möbeln an Außenwänden.
- Angenagte Lebensmittel und Verpackungen: Löcher in Tüten und Kartons, Fraßspuren an Brot, Obst und Tierfutter, Krümelspuren im Vorratsschrank.
- Nagespuren: An Kabeln hinter Küchengeräten und Fernseher, an Türunterkanten, Sockelblenden, Möbelrückwänden und Tapetenkanten.
- Geräusche: Rascheln, Trippeln und Knabbern in Wänden, Zwischendecken, hinter der Einbauküche und im Rollladenkasten, vor allem nachts.
- Geruch: Süßlich-stechender Uringeruch in geschlossenen Schränken und Abstellräumen.
- Nester: Zerkleinertes Papier, Stoff und Dämmwolle hinter dem Kühlschrank, unter der Badewanne, im Rollladenkasten oder in selten geöffneten Schränken.
Wie Mäuse in die Wohnung kommen
Im Mehrfamilienhaus verlaufen Wasser, Abwasser, Heizung und Strom in Schächten vom Keller bis unters Dach. Die Durchführungen in die Wohnungen, unter der Spüle, hinter der Badewanne, am Heizkörperanschluss, sind selten dicht. Eine Maus braucht 6 bis 7 Millimeter. Dazu kommen Hohlwände, Vorsatzschalen, abgehängte Decken und Holzbalkendecken, in denen die Tiere durch das ganze Haus laufen, siehe Mäuse in Wand und Decke. Der Einstieg ins Haus liegt meist im Keller: Lichtschächte, Kellerfenster, Türen mit Spalt, Müllraum.
Von außen kommen Mäuse über Fassadenbegrünung, Regenfallrohre, Rollladenkästen, Balkone und Dachüberstände. Im Erdgeschoss und Souterrain reichen ein gekipptes Fenster und ein Komposter im Vorgarten. Im Herbst steigt die Zahl der Fälle, weil Waldmäuse Wärme suchen und Hausmäuse sich aus kühlen Kellern in beheizte Wohnungen zurückziehen. Was dann zu erwarten ist, erklärt der Ratgeber Mäuse im Winter im Haus.
Bleiben Mäuse, weil sie Futter finden: offene Vorräte, Tierfutter, Krümel hinter Geräten, Vogelfutter auf dem Balkon, Müll im Treppenhaus. Im Mehrfamilienhaus reicht ein Haushalt, um das ganze Haus zu versorgen. Deshalb sprechen wir bei einem Befall immer mit der Verwaltung und behandeln Keller, Schächte und betroffene Wohnungen zusammen. Wer was tun muss, steht im Ratgeber Schädlinge in der Mietwohnung.
Was Sie sofort tun können
Das hilft sofort
- Vermieter oder Verwaltung schriftlich informieren: Datum, Fundorte, Fotos. Die Bekämpfung beauftragt der Vermieter, bei Eigentumswohnungen die Verwaltung für das Gemeinschaftseigentum.
- Vorräte sichern: Mehl, Müsli, Nudeln, Tierfutter in Glas-, Metall- oder dickwandige Kunststoffbehälter. Angefressenes entsorgen.
- Reinigen mit Schutz: Handschuhe, Kot mit Desinfektionslösung anfeuchten, aufnehmen, Flächen desinfizieren. Nicht trocken fegen oder saugen.
- Durchführungen stopfen: Öffnungen unter Spüle, hinter Badewannenverkleidung und am Heizkörperanschluss mit Edelstahlwolle füllen.
- Schlagfallen stellen: Quer zur Wand an Laufwegen, hinter Geräten, im Abstellraum, Köder Nuss-Nougat-Creme oder Erdnussbutter, täglich kontrollieren.
Das sollten Sie lassen
- Gift in der Wohnung: Vergiftete Mäuse verenden in Hohlwänden und Zwischendecken. Der Geruch hält sich wochenlang, und die Stelle ist oft nicht zugänglich.
- Klebefallen: Nach dem Tierschutzgesetz verboten.
- Auf den Nachbarn warten: Wer den Befall nicht meldet, verliert Zeit, und der Vermieter kann später einwenden, nichts gewusst zu haben.
- Nur die eigene Wohnung behandeln: Ohne Keller, Schächte und Nachbarwohnungen kommt der Befall zurück.
- Ultraschallstecker: Ohne belegte Wirkung, die Tiere gewöhnen sich daran.
So bekämpfen wir Mäuse in der Wohnung
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Kostenlose Erstberatung am Telefon
Sie oder die Verwaltung schildern den Befall. Wir klären Maus oder Ratte, Wohnung oder Haus, wer Auftraggeber ist, und nennen den Festpreis für den ersten Termin. Termine gibt es meist innerhalb von 1 bis 2 Werktagen, je nach Dringlichkeit oft auch sofort.
- 2
Befallsermittlung in Wohnung und Haus
Unser Techniker sucht in der Wohnung Kot, Nester, Laufwege und Durchführungen und prüft Keller, Müllraum, Schächte und bei Bedarf angrenzende Wohnungen. Ziel ist der Einstieg ins Haus und der Weg in die Wohnung.
- 3
Fallen ohne Gift im Wohnbereich
In der Wohnung setzen wir mechanische Schlagfallen in verschlossenen Boxen ein, für Kinder und Haustiere unzugänglich, bei größerem Befall digitale Schlagfallen mit Fangmeldung. Im Keller und an den Einstiegen kommen bei nachgewiesenem Befall verschlossene Köderstationen mit zugelassenen Ködern dazu.
- 4
Nachkontrollen und Dokumentation
Fallen und Stationen werden in mehreren Terminen kontrolliert, geleert und versetzt. Sie oder die Verwaltung erhalten eine Dokumentation mit Lageplan, die gegenüber Vermieter, Mietern und Eigentümergemeinschaft belegt, was gemacht wurde. Jeder Termin hat einen vorab genannten Festpreis.
- 5
Abdichtung im Haus
Wir zeigen, welche Durchführungen in den Wohnungen und welche Zugänge im Keller zu verschließen sind, und beraten die Verwaltung zu Müllraum, Fassadenbegrünung und Lagerung. Erst dann ist der Befall dauerhaft erledigt.
Was kostet das?
Für jeden Termin nennen wir Ihnen vorab einen Festpreis. Er hängt davon ab, ob eine Wohnung oder das ganze Haus mit Keller und Schächten behandelt wird, wie viele Fallen und Stationen nötig sind und wie stark der Befall ist. Nachkontrollen sind eigene Termine mit eigenem Festpreis, bei Nagern meist 3 bis 5. Für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften erstellen wir ein schriftliches Angebot. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an.
Wie Preise beim Kammerjäger zustande kommen und woran Sie unseriöse Anbieter erkennen, lesen Sie im Ratgeber Was kostet ein Kammerjäger?
Rechtslage auf einen Blick
- •Die Instandhaltung der Wohnung ist Sache des Vermieters (§ 535 Abs. 1 BGB). Ein Mäusebefall gilt als Mangel, den der Mieter zeitnah anzeigt (§ 536c BGB).
- •Die Kosten einer Bekämpfung trägt in der Regel der Vermieter. Nur laufende Ungezieferbekämpfung, etwa ein Monitoring, kann als Betriebskosten umgelegt werden (§ 2 Nr. 9 BetrKV). Hat der Mieter den Befall selbst verursacht, kann der Vermieter die Kosten verlangen.
- •Bei Eigentumswohnungen ist die Verwaltung für Gemeinschaftseigentum wie Keller, Schächte und Fassade zuständig, der Eigentümer für das Sondereigentum.
- •Klebefallen gegen Wirbeltiere sind nach § 13 Tierschutzgesetz verboten. Rodentizide dürfen nur in verschlossenen Köderstationen eingesetzt werden, Wirkstoffe der zweiten Generation nur von geschulten berufsmäßigen Verwendern.
Keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu Zuständigkeit oder Genehmigungen hilft die zuständige Behörde Ihrer Stadt, wir helfen bei der Einordnung.
Häufige Fragen
Ich bin Mieter. Wer bezahlt den Kammerjäger?
In der Regel der Vermieter. Sie zeigen den Befall schriftlich an, der Vermieter beauftragt und bezahlt die Bekämpfung. Nur wenn Sie den Befall selbst verursacht haben, etwa durch offen gelagerte Lebensmittel über lange Zeit, kann der Vermieter die Kosten verlangen. Bei Mäusen im Mehrfamilienhaus ist die Ursache fast immer baulich.
Kann ich den Kammerjäger als Mieter selbst beauftragen?
Ja, wenn der Vermieter nicht reagiert oder Sie nicht warten wollen. Informieren Sie ihn vorher schriftlich mit Frist. Ob Sie die Kosten erstattet bekommen, hängt vom Einzelfall ab. Wir beraten Sie am Telefon, wie Sie am besten vorgehen, und sprechen auf Wunsch direkt mit der Hausverwaltung.
Muss die ganze Wohnung ausgeräumt werden?
Nein. Wir brauchen Zugang zu den Stellen, an denen die Tiere laufen: hinter Küchengeräten, unter der Spüle, im Abstellraum, an Rohrdurchführungen. Sie müssen nicht ausziehen, die Wohnung bleibt normal nutzbar. Fallenboxen sind verschlossen und für Kinder und Haustiere unzugänglich.
Was kostet die Mäusebekämpfung in der Wohnung?
Nach der kostenlosen telefonischen Erstberatung nennen wir Ihnen einen festen Preis für den ersten Termin. Er richtet sich danach, ob nur die Wohnung oder auch Keller und Schächte behandelt werden, und nach dem Befallsgrad. Jeder weitere Termin hat wieder einen festen Preis. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an.
Typische Fälle dieser Art bearbeiten wir zum Beispiel in Essen, Dortmund, Düsseldorf und Oberhausen und in ganz Nordrhein-Westfalen. Alle Städte unter Einsatzgebiete.