Das Wichtigste in Kürze
- Leises, schnelles Trippeln und Knabbern in Wänden und Zwischendecken, vor allem nachts, ist das typische Zeichen für Hausmäuse. Ratten sind lauter, Marder poltern.
- Mäuse nutzen Hohlwände, abgehängte Decken, Installationsschächte, Rollladenkästen und Dämmebenen als Laufwege und Nistplätze. Sie kommen durch Öffnungen ab 6 bis 7 Millimetern.
- In Hohlräumen gehört kein Gift: Vergiftete Mäuse verenden unerreichbar in der Wand, der Geruch bleibt wochenlang. Wir arbeiten dort mit Schlagfallen an den Austrittsstellen.
- Jeder Termin hat einen vorab genannten Festpreis. Dauerhaft hilft nur die Abdichtung der Zugänge, die wir Ihnen genau zeigen.
Geräusche in der Wand gehören zu den häufigsten Anrufen bei uns, besonders von Oktober bis März. Meist sind es Hausmäuse oder aus dem Freien eingewanderte Waldmäuse, die in Hohlwänden, Zwischendecken, Vorsatzschalen und Dämmebenen laufen. Diese Hohlräume sind für die Tiere ein geschütztes Wegenetz durch das ganze Haus, vom Keller bis unters Dach. Sichtbar werden sie erst, wenn sie zum Fressen in Küche oder Vorratsraum kommen.
Wir sind ein IHK-geprüfter Fachbetrieb für Mäusebekämpfung mit Sitz in Bochum und Essen und kennen die Bausubstanz in NRW: Zechenhäuser mit Holzbalkendecken, Altbauten mit Vorsatzschalen, Fertighäuser mit Ständerwänden, Neubauten mit abgehängten Decken und Trockenbau. Auf dieser Seite lesen Sie, wie Sie das Tier eingrenzen, warum Gift in der Wand ein Fehler ist und wie wir vorgehen.
Woran Sie Mäuse in Wand und Decke erkennen
- Geräusche: Leises, schnelles Trippeln, Kratzen und rhythmisches Knabbern, meist nachts und in den frühen Morgenstunden, oft an derselben Stelle. Ratten sind schwerer und lauter, Marder poltern, Siebenschläfer pfeifen im Sommer.
- Kot: Reiskorngroße, 3 bis 8 Millimeter lange, schwarze Köttel mit spitzen Enden, verstreut an Sockelleisten, in Rollladenkästen, hinter Küchenmöbeln und in Abstellräumen.
- Löcher und Nagespuren: Fingerdicke Löcher in Gipskarton, Dämmung und Sockelleisten, angenagte Kabel, Tapetenkanten und Türunterkanten.
- Geruch: Süßlich-stechender Geruch nach Mäuseurin, vor allem in geschlossenen Räumen und Schränken an der betroffenen Wand.
- Laufspuren: Fettige Streifen an Durchführungen, Spuren im Staub auf abgehängten Decken, Nestmaterial aus Papier und Dämmwolle an Öffnungen.
- Wärmestellen: Mäuse nisten gern an Heizungsrohren, hinter dem Kühlschrank und in Dämmung über beheizten Räumen. Dort hören Sie sie zuerst.
Warum Mäuse in Wänden und Decken laufen
Eine Maus braucht nur eine Öffnung von 6 bis 7 Millimetern, so dick wie ein Bleistift. Solche Öffnungen gibt es an jedem Haus: an Rohr- und Kabeldurchführungen, unter Türschwellen, an Rollladenkästen, Lüftungsgittern, Dachüberständen, Kellerfenstern und Rissen im Sockel. Von dort gelangen die Tiere in die Hohlräume der Konstruktion. In Ständerwänden, Vorsatzschalen, abgehängten Decken und Holzbalkendecken laufen sie ungestört und finden in der Dämmung ideales Nistmaterial.
Im Herbst verstärkt sich das Problem: Waldmäuse und Gelbhalsmäuse suchen Wärme und ziehen aus Garten und Feld in Gebäude, Hausmäuse ziehen sich von kühlen Kellern in beheizte Bereiche zurück. Was im Winter zu erwarten ist, beschreibt der Ratgeber Mäuse im Winter im Haus. Aus der Wand kommen die Tiere zum Fressen in Küche und Vorratsraum, siehe Mäuse in der Küche.
Gefährlich wird es, wenn Mäuse in der Wand an Kabeln nagen. Angenagte Isolierungen sind eine bekannte Ursache für Kurzschlüsse und Schwelbrände. Dazu kommt der Urin in der Dämmung, der sich in den Raum durchriecht, und die Ausbreitung: Ein Mäusepaar bringt mehrmals im Jahr Nachwuchs, der in wenigen Wochen selbst geschlechtsreif ist. Wie Sie das Tier sicher zuordnen, erklärt der Ratgeber Geräusche in der Wand: Ratte, Maus oder Marder?
Was Sie sofort tun können
Das hilft sofort
- Zeit und Ort notieren: Wann hören Sie es, wo genau, wie klingt es? Klopfen Sie leise an die Wand und beobachten Sie, wo die Geräusche aufhören. Das hilft uns bei der Ortung.
- Kot und Löcher suchen: Sockelleisten, Rollladenkästen, Schrankrückwände, Vorratsraum. Fotos machen, nicht mit bloßen Händen anfassen.
- Futter entziehen: Vorräte in Glas oder Metall, Tierfutter wegschließen, Krümel hinter Küchengeräten entfernen. Mäuse in der Wand fressen außerhalb der Wand.
- Sichtbare Löcher provisorisch schließen: Edelstahlwolle fest in die Öffnung drücken. Nicht mit Bauschaum, den nagen Mäuse in einer Nacht auf.
- Schlagfallen an den Austrittsstellen: Wenn Sie selbst starten wollen: Fallen quer zur Wand direkt am Loch, Köder Nuss-Nougat-Creme oder Erdnussbutter, täglich kontrollieren.
Das sollten Sie lassen
- Gift in die Wand: Vergiftete Mäuse sterben in unerreichbaren Hohlräumen. Der Verwesungsgeruch hält sich wochenlang und lässt sich nur durch Öffnen der Wand beseitigen.
- Loch einfach zuputzen: Wer eine Maus in der Wand einschließt, hat bald eine tote Maus in der Wand. Erst fangen, dann verschließen.
- Wand aufstemmen: Ohne Ortung öffnen Sie meist an der falschen Stelle. Wir grenzen die Laufwege vorher ein.
- Klebefallen: Nach dem Tierschutzgesetz verboten.
- Ultraschall: Die Tiere gewöhnen sich daran, in Hohlräumen kommt der Schall ohnehin nicht an.
So bekämpfen wir Mäuse in Wand und Decke
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Kostenlose Erstberatung am Telefon
Sie beschreiben Geräusche, Fundstellen und die Bauweise des Hauses. Wir geben eine erste Einschätzung, ob Maus, Ratte oder Marder wahrscheinlich ist, und nennen den Festpreis für den ersten Termin. Termine gibt es meist innerhalb von 1 bis 2 Werktagen, je nach Dringlichkeit oft auch sofort.
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Ortung der Laufwege
Unser Techniker sucht Kot, Löcher, Nagespuren und Durchführungen ab, prüft Rollladenkästen, Sockel, Keller und Dachboden und bestimmt, wo die Tiere in die Wand hinein- und wieder herauskommen. Wo nötig, legen wir Spurenpulver aus oder öffnen eine Revisionsstelle.
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Fallen statt Gift in Hohlräumen
An den Austrittsstellen setzen wir mechanische Schlagfallen in Boxen ein, bei größerem Befall oder schwer zugänglichen Stellen digitale Schlagfallen mit Fangmeldung, die uns jeden Fang sofort melden. Köderstationen mit zugelassenen Ködern nutzen wir nur dort, wo tote Tiere entnommen werden können, etwa im Keller oder auf dem Dachboden.
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Nachkontrollen
Fallen werden in mehreren Terminen geleert, versetzt und nachgestellt, bis keine Fänge und keine frischen Spuren mehr auftreten. Jeder Termin hat einen eigenen, vorab genannten Festpreis.
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Abdichtung
Sie erhalten eine Liste aller gefundenen Zugänge mit Hinweisen zum Verschließen: Edelstahlwolle und Mörtel für Durchführungen, Gitter mit höchstens 5 Millimeter Maschenweite für Lüftungen, Bürstendichtungen für Türen, Abdichtung von Rollladenkästen. Erst danach ist das Haus dicht.
Was kostet das?
Für jeden Termin nennen wir Ihnen vorab einen Festpreis. Er richtet sich nach der Größe des Hauses oder der Wohnung, der Zahl der Fallen und dem Befallsgrad. Nachkontrollen sind eigene Termine mit eigenem Festpreis, bei Nagern sind es meist 3 bis 5. Muss eine Wand oder Decke an einer Stelle geöffnet werden, besprechen wir das vorher mit Ihnen. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an.
Wie Preise beim Kammerjäger zustande kommen und woran Sie unseriöse Anbieter erkennen, lesen Sie im Ratgeber Was kostet ein Kammerjäger?
Rechtslage auf einen Blick
- •Klebefallen gegen Wirbeltiere sind nach § 13 Tierschutzgesetz verboten. Schlagfallen müssen sofort töten und regelmäßig kontrolliert werden (§ 4 TierSchG).
- •Rodentizide dürfen nur in verschlossenen Köderstationen eingesetzt werden. Antikoagulanzien der zweiten Generation sind geschulten berufsmäßigen Verwendern vorbehalten, Privatpersonen bekommen seit dem 1. Januar 2025 Nagergift nur noch nach einem Abgabegespräch.
- •In Mietwohnungen gilt ein Mäusebefall in der Bausubstanz als Mangel, den der Mieter dem Vermieter anzeigt (§ 536c BGB). Die Bekämpfung beauftragt in der Regel der Vermieter.
- •Siebenschläfer und Fledermäuse, die ähnliche Geräusche verursachen können, sind nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz geschützt und dürfen weder gefangen noch getötet werden.
Keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu Zuständigkeit oder Genehmigungen hilft die zuständige Behörde Ihrer Stadt, wir helfen bei der Einordnung.
Häufige Fragen
Ist das eine Maus oder eine Ratte in der Wand?
Mäuse trippeln leise und knabbern rhythmisch, oft über Stunden an derselben Stelle. Ratten sind deutlich schwerer zu hören, kratzen und nagen grob und laufen mit hörbaren Schritten. Sicher wird es mit Kot: Mäusekot ist reiskorngroß mit spitzen Enden, Rattenkot 1 bis 2 Zentimeter lang und spindelförmig. Schicken Sie uns ein Foto, wir ordnen es kostenlos ein.
Muss die Wand aufgemacht werden?
In den meisten Fällen nicht. Mäuse verlassen die Wand zum Fressen, und dort fangen wir sie. Nur wenn ein Tier in der Wand verendet ist oder ein Nest direkt in der Dämmung sitzt, das nicht anders erreichbar ist, öffnen wir eine kleine Revisionsstelle, nach Absprache mit Ihnen.
Wie lange dauert es, bis Ruhe ist?
Bei einem kleinen Befall sind die Fänge oft nach wenigen Tagen erledigt, bei größerem Befall mit mehreren Nestern dauert es einige Wochen mit mehreren Kontrollterminen. Entscheidend ist die Abdichtung: Bleiben die Zugänge offen, kommen aus Garten und Nachbarschaft neue Tiere nach.
Was kostet die Mäusebekämpfung in der Wand?
Nach der kostenlosen telefonischen Erstberatung nennen wir Ihnen einen festen Preis für den ersten Termin. Er richtet sich nach Objektgröße, Zahl der Fallen und Befallsgrad. Jeder weitere Termin hat wieder einen festen Preis, den Sie vorab erfahren. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an.
Typische Fälle dieser Art bearbeiten wir zum Beispiel in Bochum, Herne, Gladbeck und Hattingen und in ganz Nordrhein-Westfalen. Alle Städte unter Einsatzgebiete.