Das Wichtigste in Kürze
- Garagen, Gartenhäuser, Schuppen und Carports sind das erste Winterquartier für Wald-, Gelbhals- und Hausmäuse, oft nur wenige Meter vom Haus entfernt.
- Anzeichen sind reiskorngroßer Kot auf Regalen und Werkbank, angenagte Säcke mit Vogelfutter und Blumenerde, Nester in Polstern, Kartons und Dämmung und Nagespuren an Kabeln, auch im Auto.
- Von Garage und Gartenhaus aus wandern die Tiere ins Haus, über Verbindungstüren, Anbauten, Kabelkanäle und den Keller.
- Wir fangen mit Schlagfallen, setzen Köderstationen nur bei nachgewiesenem Befall und gesichert ein und zeigen Ihnen, wie Sie die Gebäude mäusedicht machen. Jeder Termin hat einen vorab genannten Festpreis.
Nebengebäude sind für Mäuse leichte Beute. Garagentore schließen unten nie ganz dicht, Gartenhäuser stehen auf Punktfundamenten mit offenem Hohlraum darunter, Schuppen haben Lücken zwischen Brettern und Dach. Drinnen gibt es Vogelfutter, Blumenerde, Saatgut, Grill- und Gartenpolster, Kartons, Dämmung und, in der Garage, das Auto mit warmem Motorraum und Dämmmatten. Im Herbst ziehen Waldmäuse und Gelbhalsmäuse aus Garten und Feld ein, Hausmäuse sind ganzjährig da.
Wir sind ein IHK-geprüfter Fachbetrieb für Mäusebekämpfung mit Sitz in Bochum und Essen und bekämpfen Mäuse in Garagen, Gartenhäusern, Schuppen, Carports, Kleingartenlauben, Wohnmobilen und Lagerräumen in ganz NRW. Diese Seite zeigt, woran Sie den Befall erkennen, was Sie sofort tun können und wie wir vorgehen, damit aus dem Gartenhaus kein Befall im Haus wird.
Woran Sie Mäuse in Garage und Gartenhaus erkennen
- Kot: Schwarze, 3 bis 8 Millimeter lange Köttel mit spitzen Enden auf Regalen, Werkbank, Gartenmöbeln, im Kofferraum und rund um Futtersäcke. Rattenkot ist deutlich größer und spindelförmig.
- Angenagte Säcke und Vorräte: Löcher in Säcken mit Vogelfutter, Blumenerde, Grassamen, Hundefutter und Streu, Fraßspuren an gelagertem Obst und Kartoffeln.
- Nester: Zusammengetragenes Material aus Polstern, Zeitungspapier, Dämmwolle, Vlies und Stoff in Kartons, Schubladen, hinter Regalen, unter Gartenmöbelauflagen und im Motorraum des Autos.
- Nagespuren an Kabeln: Angenagte Kabel an Gartengeräten, Rasenmähern, Ladegeräten, Lichterketten und im Auto. Marderschäden am Auto sehen ähnlich aus, dann fehlen aber Kot und Nester.
- Geräusche und Gerüche: Rascheln in Kartons und Regalen in der Dämmerung, süßlich-stechender Uringeruch in geschlossenen Gartenhäusern.
- Vorratsdepots: Häufchen aus Nüssen, Kernen und Vogelfutter in Ecken, Schuhen, Gießkannen oder im Lüftungssystem des Autos. Typisch für Wald- und Gelbhalsmäuse.
Warum Mäuse in Nebengebäude ziehen
Nebengebäude bieten Schutz vor Kälte, Regen und Fressfeinden, dazu Nistmaterial und Futter. Die Tiere kommen durch den Spalt unter dem Garagentor, durch Lüftungsöffnungen, Lücken zwischen Bodenplatte und Wand, unter Türschwellen und durch offene Hohlräume unter Gartenhäusern auf Punktfundamenten. Eine Öffnung von 6 bis 7 Millimetern reicht. Im Herbst steigt der Druck, weil Wald- und Gelbhalsmäuse aus Garten, Feld und Böschung Wärme suchen. Ausführlich dazu der Ratgeber Mäuse im Winter im Haus.
Das Gartenhaus ist selten der Endpunkt. Von dort führen Wege ins Haus: die Verbindungstür zwischen Garage und Hauswirtschaftsraum, Kabel- und Rohrkanäle, Anbauten an der Hauswand, der Keller. Wer im Gartenhaus Mäuse hat, hat sie im Winter oft im Keller oder in der Küche, siehe Mäuse in der Küche. Deshalb behandeln wir Nebengebäude und Zugänge zum Haus gemeinsam.
Ein Sonderfall ist das Auto. Mäuse nisten im Motorraum, in Dämmmatten, im Luftfilter und in der Lüftung, nagen an Kabeln und Schläuchen und lagern Vorräte im Innenraum. Das passiert vor allem bei Fahrzeugen, die im Winter längere Zeit in der Garage, im Carport oder unter einer Plane stehen. Wohnmobile und Wohnwagen im Winterlager sind besonders betroffen. Schäden an Kabelbäumen können teuer werden, deshalb lohnt sich der Blick unter die Motorhaube, sobald Kot in der Garage liegt.
Was Sie sofort tun können
Das hilft sofort
- Futter wegräumen: Vogelfutter, Saatgut, Tierfutter, Obst und Kartoffeln in Metall- oder dickwandige Kunststoffbehälter mit Deckel oder ins Haus holen.
- Nistmaterial reduzieren: Polster und Auflagen in verschließbare Boxen, Kartons entsorgen oder durch Kunststoffkisten ersetzen, Zeitungsstapel weg.
- Auto prüfen: Motorraum, Luftfilterkasten und Fußraum auf Kot, Nester und Nagespuren kontrollieren. Bei Schäden Werkstatt aufsuchen, Fahrzeug nicht länger ungenutzt stehen lassen.
- Zugänge grob sichern: Bürstendichtung am Garagentor, Lüftungsöffnungen mit Gitter (höchstens 5 Millimeter Maschenweite), Lücken mit Edelstahlwolle stopfen.
- Schlagfallen stellen: Entlang der Wände, hinter Regalen und neben Futtersäcken, Köder Nuss-Nougat-Creme oder Erdnussbutter, täglich kontrollieren, Fänge mit Handschuhen entsorgen.
Das sollten Sie lassen
- Offener Giftköder im Gartenhaus: Unzulässig und gefährlich für Igel, Vögel, Katzen und Hunde. Vergiftete Mäuse verenden zudem in Hohlräumen und im Auto.
- Klebefallen: Nach dem Tierschutzgesetz verboten.
- Gartenhaus nur außen behandeln: Ohne die Nester drinnen und den Weg ins Haus bleibt der Befall bestehen.
- Kot trocken auskehren: Staub aus Mäusekot nicht einatmen. Handschuhe, Maske, anfeuchten, dann aufnehmen.
- Ultraschallgeräte und Duftstoffe: Ohne belegte Wirkung, die Tiere gewöhnen sich daran.
So bekämpfen wir Mäuse in Garage und Gartenhaus
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Kostenlose Erstberatung am Telefon
Sie beschreiben Kot, Nester und die Gebäude. Wir klären, ob Maus oder Ratte, ob das Haus mitbetroffen ist, und nennen den Festpreis für den ersten Termin. Termine gibt es meist innerhalb von 1 bis 2 Werktagen, je nach Dringlichkeit oft auch sofort.
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Befallsermittlung in Nebengebäuden und am Haus
Unser Techniker prüft Garage, Gartenhaus, Schuppen, Carport, Hohlräume unter Gebäuden, das Auto, wenn Sie das wünschen, und die Übergänge zum Haus: Verbindungstür, Kabelkanäle, Anbauten, Keller.
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Fallen und gesicherte Stationen
In Nebengebäuden setzen wir mechanische oder digitale Schlagfallen in Boxen ein. Bei stärkerem Befall und nur dort, wo tote Tiere entnommen werden können, kommen verschlossene, verankerte Köderstationen mit zugelassenen Ködern dazu, gesichert gegen Haustiere, Igel und Kinder.
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Nachkontrollen
Fallen und Stationen werden in mehreren Terminen kontrolliert, geleert und versetzt, bis keine Fänge und keine frischen Spuren mehr auftreten. Jeder Termin hat einen eigenen, vorab genannten Festpreis.
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Nebengebäude mäusedicht machen
Sie erhalten eine Liste der Zugänge mit Hinweisen zum Verschließen: Bürstendichtungen am Tor, Gitter vor Lüftungen, Abdichtung von Bodenplatte und Wand, engmaschiges Drahtgitter um Hohlräume unter Gartenhäusern, Lagerung von Futter und Polstern. Für Fahrzeuge im Winterlager geben wir praktische Tipps.
Was kostet das?
Für jeden Termin nennen wir Ihnen vorab einen Festpreis. Er richtet sich nach Zahl und Größe der Gebäude, der Zahl der Fallen und dem Befallsgrad und danach, ob das Haus mitbehandelt wird. Nachkontrollen sind eigene Termine mit eigenem Festpreis, bei Nagern meist 3 bis 5. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an.
Wie Preise beim Kammerjäger zustande kommen und woran Sie unseriöse Anbieter erkennen, lesen Sie im Ratgeber Was kostet ein Kammerjäger?
Rechtslage auf einen Blick
- •Hausmäuse, Waldmäuse und Gelbhalsmäuse dürfen bekämpft werden. Klebefallen sind nach § 13 Tierschutzgesetz verboten, Schlagfallen müssen sofort töten und regelmäßig kontrolliert werden (§ 4 TierSchG).
- •Rodentizide dürfen im Freien und in Nebengebäuden nur in verschlossenen, gesicherten Köderstationen und nur bei nachgewiesenem Befall eingesetzt werden. Wirkstoffe der zweiten Generation sind geschulten berufsmäßigen Verwendern vorbehalten.
- •Igel und Siebenschläfer sind besonders geschützt, Fledermäuse und Haselmäuse streng geschützt (§ 44 Bundesnaturschutzgesetz). Bei Verdacht bestimmen wir das Tier vor jeder Maßnahme.
- •In Kleingartenanlagen gelten zusätzlich die Regeln des Vereins und der Stadt, etwa zur Lagerung von Futter und zur Rattenmeldung.
Keine Rechtsberatung. Bei Fragen zu Zuständigkeit oder Genehmigungen hilft die zuständige Behörde Ihrer Stadt, wir helfen bei der Einordnung.
Häufige Fragen
Ist das Mäuse- oder Marderschaden am Auto?
Marder beißen Schläuche und Kabel durch und hinterlassen Pfotenabdrücke und Haare, aber selten Kot im Motorraum. Mäuse nagen feiner, tragen Nester aus Dämmung und Laub ein, legen Vorräte an und hinterlassen reiskorngroßen Kot. Oft sind beide beteiligt. Schicken Sie uns Fotos, wir ordnen es ein und beraten zur Abwehr.
Reicht es, das Gartenhaus im Frühjahr auszuräumen?
Waldmäuse verlassen Nebengebäude im Frühjahr oft wieder, Hausmäuse bleiben. Ausräumen und Futter wegnehmen hilft, beseitigt aber nicht die Zugänge. Wer die Öffnungen nicht verschließt, hat im nächsten Herbst denselben Befall, und die Tiere sind dann oft schon im Haus.
Muss ich mich um Ratten oder Mäuse sorgen, wenn ich Kot im Gartenhaus finde?
Mäusekot ist reiskorngroß mit spitzen Enden und liegt verstreut, Rattenkot ist 1 bis 2 Zentimeter lang und spindelförmig und liegt in Gruppen. Bei Ratten gelten andere Regeln und ein anderes Vorgehen. Am Telefon oder per Foto klären wir das kostenlos.
Was kostet die Mäusebekämpfung in Garage und Gartenhaus?
Nach der kostenlosen telefonischen Erstberatung nennen wir Ihnen einen festen Preis für den ersten Termin. Er richtet sich nach Zahl und Größe der Gebäude, Zahl der Fallen und Befallsgrad. Jeder weitere Termin hat wieder einen festen Preis. Sie zahlen per Rechnung, Barzahlung vor Ort nehmen wir nicht an.
Typische Fälle dieser Art bearbeiten wir zum Beispiel in Recklinghausen, Dorsten, Marl und Unna und in ganz Nordrhein-Westfalen. Alle Städte unter Einsatzgebiete.